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Storchenwiege

Tragetuch

Material

Wo erfolgt die Herstellung der Storchenwiege® - Babytragetücher und welche Gewebearten setzen wir für die Herstellung unserer hochwertigen Babytragetücher ein?

An die Produktion von Babytragetüchern für die spezielle Verwendung hier bei uns in Europa werden besondere Anforderungen gestellt, die erst in ihrer Kombination ein qualitativ hochwertiges Babytragetuch ausmachen. Die wichtigste Voraussetzung ist die ökologische Unbedenklichkeit der eingesetzten Ausgangsprodukte Faserstoffe und Farbstoffe.

BaumwolleUnsere Storchenwiege® - Babytragetücher werden aus 100% Baumwolle gefertigt. Gebrauchstests mit Tragetüchern aus einem Mischgewebe mit 50% Leinen haben ungenügende Gebrauchseigenschaften ergeben.

Deshalb weben wir alle unsere Tragetücher aus reiner Baumwolle. Tragetücher aus Halbleinen sind nicht ausreichend weich, haben eine ungenügende Elastizität und neigen beim Gebrauch zur Faltenbildung.

Wir setzen in beiden Fadensystemen, also in Kette und Schuss (Längs- und Querrichtung), sehr stabile Baumwollzwirne ein. Bei unserer modernen Webtechnologie ist das Schlichten der Kette, d.h. das "Ankleben" der abstehenden Fasern und damit das Glätten des Kettfadens mit speziellen Stärkesubstanzen, entbehrlich - eine weitere Maßnahme, um das Gewebe nicht durch zusätzliche Stoffe zu belasten. Durch unsere spezielle Gewebekonstruktion erreichen wir eine hervorragende "innere Stabilität" der Gewebe, was sich sehr vorteilhaft auf die Knotenhaltbarkeit auswirkt. Sehr positiv macht sich diese "innere Stabilität" des Gewebes auch dann bemerkbar, wenn z. B. bei Babys das Köpfchen durch das Tragetuch noch stabilisiert und gehalten werden muss oder wenn größere Kinder getragen werden. Dann wirkt sich die spezielle Gewebekonstruktion besonders gut auf den Tragekomfort aus, den die Trägerin oder auch der Träger dann wirklich "hautnah" spüren kann.

Meterware für BabytragetücherWir produzieren alle unsere Tragetücher in Deutschland, weil wir sicherstellen wollen, dass die hohen Anforderungen, die wir an unsere Babytragetücher stellen, auch wirklich kontrollierbar sind. Deshalb produzieren wir auch nicht in Schwellenländern, wie z. B. Indien, denn der Einsatz nur unbedenklicher, ökologisch einwandfreier Farb- und Hilfsstoffe ist für uns dort nicht zu kontrollieren. Es werden verschiedentlich sehr bedenkliche Farbstoffe eingesetzt. Auch Kinderarbeit wird bekanntlich in großem Umfang praktiziert. Wir stellen unsere Tragetücher auch deshalb ausschließlich in Deutschland her, weil wir hier mit moderner Technik hocheffizient produzieren können und damit Arbeitsplätze sichern. Unserer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung als Unternehmen werden wir damit gerecht.

Unsere Babytragetücher werden mit garngefärbten Baumwollzwirnen in einer Leinenweberei in der Oberlausitz/Sachsen, einer sehr alten und traditionellen Hochburg der Textilindustrie, gewebt.

Siegel Textiles VertrauenUnsere Baumwollzwirne färbt eine Garnfärberei in Thüringen, deren komplette Erzeugnispalette ständig auf die Einhaltung der ökologischen Vorschriften hin kontrolliert wird und deren Erzeugnisse ausnahmslos mit dem Label „Öko-Tex Standard 100“ zertifiziert sind. Der Einsatz von modernen Färbeverfahren in geschlossenen Kreisläufen ist dort selbstverständlich.

Mit einer rein mechanischen Sanforisation (Krumpfbehandlung) behandeln wir unsere Tragetuchgewebe im letzten Arbeitsgang der Gewebeherstellung so, dass diese bereits bei uns "einlaufen", d.h. an Länge und Breite verlieren. Das "Krumpfen" (Einlaufen) an sich ist ein normaler Vorgang, der jedoch bei der Wäsche zu Hause zu ärgerlichen Überraschungen führen kann, wenn dieser beim Waschvorgang eintretende Längen- und Breitenverlust bei der Herstellung nicht einkalkuliert wurde. Die Krumpfbehandlung erfolgt bei uns rein mechanisch, also ohne die Verwendung von Wasser, Chemikalien oder anderen Zusätzen. Wir bieten Ihnen mit dieser Nachbehandlung die Sicherheit, dass unsere Tragetücher bei Ihrer Wäsche zu Hause nur noch sehr gering einlaufen (etwa 2 %) und Sie sicher sein können, dass Sie auch nach der Wäsche noch die Länge des Tuches nutzen können, mit der Sie beim Kauf gerechnet haben. Diese für Sie sehr komfortable Gewebebehandlung bewahrt Sie vor bösen Überraschungen!

Welche Verfahren setzen wir in der Weberei ein?

Die Herstellung eines guten Babytragetuches erfordert den gezielten Einsatz spezieller Webbindungen und besonderer Gewebekonstruktionen.

Das Gewebe muss weich und möglichst in beiden Richtungen in bestimmtem Umfang elastisch sein. Es muss eine sehr gute Knotenhaltbarkeit garantieren (die Knoten dürfen auch bei höherer Belastung nicht rutschen) und für die Trägerin und den Träger ein hohes Maß an Tragekomfort bieten.

Das ist durch die Auswahl einer speziellen Webbindung allein nicht erreichbar. Zu einer optimalen Gewebekonstruktion gehören neben der Auswahl einer geeigneten Webbindung vor allem auch die richtige Wahl der Fadenstärke und der Fadenanzahl in beiden Richtungen. Man kann mit der gleichen Webbindung sehr stabile, dicke oder auch zu labile, dünne und damit für Tragetücher ungeeignete Gewebe herstellen, wenn das nicht beachtet wird.

Wir setzen zwei verschiedene Webbindungen für unsere Babytragetücher ein:

Kreuzköper:
Kreuzköper ist eine ideale Webbindung für ein gutes Babytragetuch. Es handelt sich dabei um eine Schaftbindung unter Einsatz von vier Webschäften. Alle unsere Streifenmuster sind in dieser Webbindung gewebt.

Ein wirklich gutes Babytragetuch entsteht jedoch auch in dieser Webbindung nur, wenn auch alle anderen Parameter stimmen: Fadenart (Einfachgarn oder Zwirn), Fadenstärke und Fadenanzahl in Kette (Längsrichtung) und Schuss (Querrichtung).

Der Einsatz von Baumwollzwirnen in der Kette (längs) und im Schuss (quer) garantiert eine optimale Elastizität, da bekanntermaßen Baumwollzwirne eine höhere Elastizität aufweisen als zwei nicht verzwirnte Einzelfäden.

Die Kreuzköperbindung wird sehr häufig für die Herstellung von Babytragetüchern eingesetzt, doch entstehen auch mit dieser Webbindung sehr instabile, zu dünne und damit weniger gut geeignete Tragetücher, wenn die einzelnen Parameter falsch gewählt wurden oder beim Materialeinsatz Kosten gespart werden sollen. Die von uns eingesetzte Gewebekonstruktion ergibt in der Kombination aller Parameter eines der besten Babytragetücher, welches Sie auf dem Markt finden werden.

Flecht- oder Diamantköper:
Der sogenannte Flecht- oder Diamantköper wird für unsere einfarbigen Tragetücher der Leo-Reihe eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine etwas komplizierter herzustellende Webbindung.

Es ist gleichfalls eine Schaftbindung, jedoch mit 10 Schäften, die ihre besondere Eignung für ein gutes Babytragetuch in vielfacher Weise bewiesen hat: Babytragetücher in dieser Webbindung und mit der optimalen Wahl der anderen Parameter (siehe oben) haben auf Grund der idealen Anordnung der Bindungspunkte und des neutralen, rechts wie links gleichen Dehnungsverhaltens eine hervorragende gleichmäßig wirkende Elastizität bei gleichzeitig sehr guter Gewebestabilität. Doch auch hier gilt: Erst die optimale Kombination aller wichtigen Parameter bei der Konstruktion dieses Gewebes gewährleistet, dass daraus wirklich sehr gute Babytragetücher hergestellt werden können.

Jacquardtechnik
Verschiedentlich wird für Babytragetücher auch die Jacquardtechnik eingesetzt. Diese Webtechnik wurde insbesondere zur Realisierung von bildhaften Darstellungen auf Geweben entwickelt und ist die anspruchsvollste, komplizierteste aber auch teuerste Webtechnik. Die spezielle Aufgabe der Jacquardtechnik ist es, durch den Wechsel verschiedener Webbindungen auf dem Gewebe unterschiedlich optisch wirkende Teilflächen zu erzeugen, die im Zusammenspiel die Darstellung eines Bildes auf dem Gewebe ermöglichen. Der zusätzliche Einsatz unterschiedlicher Farben führt dabei zur Produktion sehr hochwertiger Textilien (z.B. gemusterte Tischwäsche und Bettwäsche, Schlafdecken u.ä.).

Die Jacquardtechnik gewährleistet durch die Kombination unterschiedlicher Webbindungen auf der gleichen Fläche nicht immer die gewünschte Elastizität des Gewebes. Deshalb kann es durchaus vorkommen, dass in Jacquardtechnik hergestellte Tragetücher eine ungleichmäßige Elastizität aufweisen, was sich auf die Trageeigenschaften ungünstig auswirken kann. Ihr Vorteil liegt in der bildlichen Darstellung, jedoch nicht immer lassen sich die gewünschten besonderen Eigenschaften für ein gutes Babytragetuch mit dieser Webtechnik erreichen.

Jacquardgewebte Babytragetücher verteuern sich auf Grund der komplizierten Webtechnik, ohne außer der besonderen optischen Gestaltungsmöglichkeiten weitere Vorteile zu bringen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, ein möglichst optimales Preis-Wert-Verhältnis zu erreichen, weshalb wir diese Webtechnik als zu teuer und nur bedingt geeignet nicht verwenden.

Tragetücher aus kbA-Baumwolle

Unsere neuen Tragetücher der Louise Bio Reihe werden aus 100% Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) hergestellt. Sie sind in der bewährten Kreuzköper-Technik gewebt und zeichnen sich wie alle Storchenwiege® Produkte durch eine sehr gute Diagonalelastizität aus, durch die es gelingt, den Körper des Kindes optimal und beständig zu stützen. Das Tuch sitzt sehr gut und muss auch bei größeren Kindern kaum nachgezogen werden. Genießen Sie auch mit unseren neuen Storchenwiege® Babytragetüchern in kbA-Baumwolle ein sicheres und angenehmes Tragegefühl.

Bedruckt mit einem attraktiven keltischen Blütenmotiv sind die neuen Storchenwiege® Babytragetücher der Louise Bio Reihe ein echter Blickfang. Das Muster ist nach einer Seite hin auslaufend gestaltet.

So können Sie die beiden Tuchkanten gut unterscheiden und damit das Tragetuch sehr gut binden.

Die neuen Muster können Sie selbstverständlich auch als Storchenwiege® RingSling erhalten.

Stoffe für Babytragetücher

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